Über mich

Ich bin 1957 in Bromberg, Polen geboren.
Als freischaffende Künstlerin, seit 17 Jahren widme ich mich intensiv der bildenden Kunst.
Als kleines Mädchen konnte ich in unserem Hof-Garten oft einen angehenden Künstler
(Stanislaw Grochowski) bei der Erschaffung seiner Zeichnungen beobachten.
Eines Tages bekam ich von ihm einen Bleistift und ein Blatt Papier.
So sind meine ersten Blumenzeichnungen entstanden.
Als ich dann einen Bromberger Künstler – Jerzy Puciata, beim Malen seiner wunderschönen Ölgemälde
beobachten durfte, wusste ich, dass ich lernen möchte, wie Werke entstehen, die die Welt verschönern.
Seit dieser Zeit hat mich die Kunst sehr beschäftigt. Ich malte und lernte durch Versuche, Experimente und mit Hilfe von Fachbüchern.
Auf meinem Weg der künstlerischen Entwicklung, als Autodidakt, machte ich immer wieder die Erfahrung,
dass mich das Malen vieles verarbeiten lässt. Es macht aus mir einen glücklichen Menschen.
Deswegen ist mein Motto: „Es tut mir gut, ein Künstler zu sein“.
Das Malen und Kreieren sind ein wesentlicher Teil von mir
– meine Leidenschaft – mein Leben!!!!

In der Zwischenzeit habe ich ein Lehrerstudium in der Fakultät für vorschulische Erziehung mit dem Schwerpunkt „Kunsterziehung“ abgeschlossen.

1989 zog ich mit meinem Mann und meinen Töchtern nach Hamburg.
Seit 1997 nehme ich regelmäßig an Kursen und Fortbildungen Teil, u.a. bei der Künstlerin Gisela Rettig-Nicola
aus Worpswede.
Im Jahre 2000 absolvierte ich das Kunst-Fernstudium an der Axel-Andersson-Akademie in Hamburg.

1991 – 2006 habe ich als Erzieherin beim Arbeiter-Samariter-Bund
im Bereich Flüchtlingskinderbetreuung gearbeitet.
Während meiner 15-jährigen Tätigkeit beim ASB, habe ich u.a. Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren
auf den Erstaufnahmeschiffen „Bibby Challenge“ und „Bibby Altona“ betreut.
Dort habe ich ein Atelier – Projekt mit der Überschrift: “Es tut mir gut, ein Künstler zu sein“
für diese Kinder ins Leben gerufen.
Bei diesem Projekt haben bis März 2006 mehr als 800 Kinder teilgenommen und die unzähligen Kunstwerke wurden in vielen Ausstellungen in Hamburg und Umgebung gezeigt.

In den Jahren 2006 und 2007 habe ich ein Malangebot für Kinder ab 3 Jahre
bei der Altonaer Bau- und Spar Verein EG im Hamburg geleitet und durchgeführt.

Von 2008 bis 2012 war ich bei der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH im Bereich Hortkinderbetreuung für das Atelier – Angebot zuständig.

Im August 2009 habe ich meine Ausbildung als Kunst- und Kreativitätstherapeutin erfolgreich abgeschlossen.

Seit August 2015 wohne ich und arbeite in Hoppegarten bei Berlin.

In den ersten Jahren meiner künstlerischen Tätigkeit habe ich mit vielen verschieden Farben (Gouache, China-Tusche, Aquarell, Acryl, Öl, Pastell- und Ölkreiden) und Maluntergründen (ungleiche Papiersorten, Leinwände) gearbeitet.
Heute benutze ich überwiegend Ölfarben – da ich mit diesen länger improvisieren kann, Acrylfarben – da diese mich auf ganz andere Art und Weise fordern, außerdem stelle ich sehr gern Collagen her – da das Hantieren mit verschiedenen Materialien ganz besondere Ausdrucksformen entfacht.
Leinwände verschiedener Größen sind das Medium meiner Werke.

Tägliches, unermüdliches Schaffen, Suchen und Experimentieren mit Farben
und verschiedenen Materialien führen mich zum Finden meiner eigenen Ausdrucksform des Gesehenen, der Gefühle, Gedanken und Emotionen, die oft von Reflektionen, Begegnungen, Erinnerungen und Erlebnissen der inneren und äußeren Welt inspiriert sind.
In meiner Schaffenstätigkeit bringe ich meine Realität auf die Leinwand, wo der Prozess der Filtrierung und der Sublimation in die Kunst stattfindet.
Ich selbst verstehe den Schaffensprozess als eine Expedition ins Innere meiner Seele,
die meine Wahrnehmung erweitert. Dies bringt mich ins Gleichgewicht, zu innerer Harmonie
und zu einem Bewusstseinzustand, den ich Glück nenne.
Die Motive liefert mir das Leben selbst und meine Fantasie.
Aber auch die Weisheit der Naturvölker und Symbole sind Quellen meiner Inspirationen.
Meine „Lieblings-Meister“ sind u.a.: Paul Klee, Wassily Kandinsky, Salvador Dali und
Friedensreich Hundertwasser, ich bewundere ebenso die Werke von Carl–W. Röhrig.

Als Künstlerin möchte ich mich nicht durch eine strenge Wahl einer Stilrichtung fassen und fesseln lassen. Ich bediene mich der Freiheit, was ich durch die große Spannbreite an Themen und ein breites Spektrum an Ausdruckskraft sichtbar mache. Meine Werke zeigen das, was ich als schön empfinde und verdeutlichen, was mich bewegt. Um einen starken visuellen Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen, verwende ich überwiegend kräftige Farben und größere Farbflächen.

Einige meiner Bilder sind ein positives Gegenbild zur Realität, die in einem gewissen Sinne ein gemaltes Tagebuch meiner sinnlichen Wunschträume sind. Träume, die hoffentlich vielen Menschen aus der Seele sprechen.
Andere wiederum sind ein Ausdruck von kritischer Wirklichkeit…
In den Bildern von Frauen zeige ich weibliche Wesen, die sich sinnlich und selbstbewusst zugleich, mit ihrer Rolle identifizieren.
Ich gestalte ebenso gerne Bilder, in denen die Fantasie die Macht übernimmt und mich der Hintergedanke begleitet, dass diese durch die eigenen Erfahrungen und Wünsche entschlüsselt werden, die der Betrachter in die Szene hineininterpretiert.
In manchen meiner Werke habe ich die grafischen Elemente sowie spirituelle Bedeutungen der Urformen aufgegriffen, die die Weisheit der Naturvölker und Symbole beinhalten.
Ich beschäftige mich gerne mit realistischen Bildern, die mich durch die genaue Ausarbeitung der Details auf eine ganz andere Art beanspruchen.
Im Gegensatz zu diesen entwerfe ich abstrakte Werke, die spontan und intuitiv entstehen, die „Subjektives“ ausdrücken, aber gleichzeitig die Fantasie des Betrachters anregen.

Die tägliche Auseinandersetzung mit den positiven und negativen Dingen des Lebens, sowie meiner persönlichen Gefühlsmischung, haben zur Folge, dass ich bereits eine große Auswahl verschiedener Bilder geschaffen habe,
die in vielen Ausstellungen zu sehen waren.
Einige dekorieren heute private Wohnräume in Deutschland, sowie im Ausland.

Meine Bilder sollen eine harmonische, kreative Atmosphäre verbreiten und für Entspannung, Freude und Wohlfühlen sorgen.
Mit meinen Werken möchte ich außerdem die Menschen inspirieren und motivieren,
über alle Zusammenhänge unseres Lebens nachzudenken und diese neu zu entdecken.

— Copyright © 2002 – 2017 by Mariola Wloch —